16. Zwieseler Brauereiwagen-Geschicklichkeitsfahren

16. Zwieseler Brauereiwagen-Geschicklichkeitsfahren

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16. Zwieseler Brauereiwagen-Geschicklichkeitsfahren

Konzerte, Events, Partys, Medien, Kultur

Details

Adresse
Zwiesel, Glasstadt im Bayerischen Wald, 94227, Zwiesel, Germany

Datum

Datum
15 Juli, 2018
Start
10.00

16. Zwieseler Brauereiwagen-Geschicklichkeitsfahren

Alle zwei Jahre wird die Tradition des Bierauslieferns aus früheren Zeiten in Zwiesel wieder lebendig.

Auch am 15. Juli 2018 findet wieder das spektakuläre Brauereiwagen–Geschicklichkeitsfahren statt, bei dem sich vierspännige Pferdegespanne von Kaltblütern und ihre Fuhrleute aus Bayern und Österreich auf einem kniffligen Geschicklichkeitsparcours miteinander messen. Eingebettet ist dieser spannende Wettbewerb mitten auf dem Zwieseler Stadtplatz ins Rahmenprogramm des bekannten Zwieseler Grenzlandfestes, welches vom 14. bis 22. Juli 2018 stattfindet.

Beim Brauereiwagen-Geschicklichkeitsfahren haben die zünftigen Bierfahrer und ihre braven Rösser all die Situationen zu meistern, die sich ihnen auch in ihrem damaligen Arbeitsalltag stellten. Es soll die tägliche Arbeit von Brauereirössern in früheren Tagen nachempfunden und brenzlige Situationen des Alltags mit aufgestellten Hindernissen auf dem Stadtplatz nachgestellt werden.

Diese Hindernisse sind z. B. Holzbrücken. Das Pferd hört seinen eigenen Hufschlag nicht so gerne. Bei dem Widerhall der Holzbrücke, und früher gab es nur diese, ist der Gehorsam des Pferdes gefragt. Weiter gab es früher keine geteerten Straßen und deshalb gibt es eine Sandbahn und einen „Waldweg“ als Hindernis.

Enge Kurven fahren, Hofeinfahrten und das genaue Heranfahren mit dem Bierwagen an eine Laderampe zum Aufladen der Bierfässer war der Alltag des Bierfahrers. Diese Hindernisse und noch einige mehr, wie z. B. Wasserlauf, Sackgasse und Balkenspur sind auf dem Stadtplatz in Zwiesel aufgebaut. Eine zusätzliche Herausforderung ist der Stadtplatz allgemein, wegen seiner Steigung.

Als Fehlerpunkte bewertet wird das Eingreifen mit der Hand, Führen am Halfter und Ballabwurf an den Hindernissen mit Pylone. Wird das vorgegebene Zeitlimit von 7 Minuten überschritten, wird je halbe Minute mit Fehlerpunkten „bestraft“. Gefahren wird vom Bock mit Kreuzleine oder Stoßzügel. Pro Viererzug sind ein Fahrer und ein Beifahrer zugelassen. Traditionell werden nur Hengste oder Wallache eingespannt.

Die Fuhrleute können dabei Ausbildungsstand, Gehorsam, Kraft und Schönheit ihrer Pferde demonstrieren, ebenso wie das eigene Können im Umgang mit einem Kaltblut-Viererzug und das Fahren vom Kutschbock aus. Schwere eisenbereifte (und nur solche dürfen nach alter Tradition teilnehmen) Bierwagen unterschiedlicher Bauart, wie Schanz-, Bruck- oder Fasswagen werden von den teilnehmenden Brauereien gestellt. Im Einsatz sind auch diesmal wieder süddeutsche Kaltblüter in Fuchsfarbe mit weißer Mähne oder kastanienbraun mit tiefschwarzem Behang, flinke Rappen und temperamentvolle Tigerschecken der Rasse Noriker, die aus Österreich kommen, aber auch attraktive Pinzgauer und die schwergewichtigen Percheron-Rösser, die in der Normandie ihre Stammheimat haben.

Dieses Geschicklichkeitsfahren der Brauereiwagen ist bei den Pferdefreunden sehr schnell europaweit bekannt geworden und trotzdem ein echt bayerischer traditioneller Wettbewerb geblieben. Man will eine alte, gute Tradition des Biergewerbes auch in der Zeit der umfassenden Motorisierung hochhalten.

Weitere Infos unter: http://grenzlandfest.zwiesel.de/brauereiwagen-geschicklichkeits-fahren.html


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