Ausbildung Pferdeosteopathie

Ausbildung Pferdeosteopathie

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Ausbildung Pferdeosteopathie

Unterkategorie - Rund um Dein Tier

Tierart
Event Details

Details

Adresse
Seminare4THP, Bergedorfer Str. 13, 27726, Worpswede, Germany

Datum

Datum
19 Januar, 2018
Start
9.00
Ende
15.00
Datum
21 Januar, 2018
Start
9.00
Ende
15.00

Ausbildung Pferdeosteopathie

Hochwertige Erstklassige Pferdeosteopathie-Ausbildung mit eingespieltem Dozententeam! Verbinden Sie Ein-FÜHLEN und praktisches Befunden !

Dozententeam: Katja Marie-Luise Eser, Pferde-Osteopathin, Equine Lymphtherapeutin nach Prof. Rautenfels, Human- Physiotherapeutin, Heilpraktikerin; Buchautorin: "Checkliste: Osteopathie Pferd"; Mareike Lauber, Pferde-Osteopathin; Katharina Dickersbach, Tierärztin, Ralf Bornholdt, Hufschmied

Datum: 10 Blöcke á 3 Tage (Freitag - Sonntag) Kurs Start: 19.01.-21.01.2018 Prüfung: 23.-25.11.2018

Veranstaltungsort: 27726 Worpswede

Gebühr: 4.200 € (zahlbar in 12 Teilbeträgen á 350 €) Der Kurs kann nur als Komplettausbildung gebucht werden.

Teilnehmerzahl: max. 12 ! -

Diese Fortbildungsveranstaltung wird vom Fachverband Niedergelassener Tierheilpraktiker e.V. mit 40 Punkten anerkannt

Wenn ein Pferd Beschwerden im Bewegungsapparat, Organfunktionsstörungen oder Verhaltensauffälligkeiten zeigt, dann bietet sich die Osteopathie als eine Technik an, die im Körper des Pferdes nach den möglichen Ursachen forscht und auf sehr sanfte Art behandelt. Hierbei arbeiten wir sowohl diagnostisch als auch therapeutisch ausschließlich mit unseren Händen. Die verschiedenen Techniken der Pferdeosteopathie nehmen Einfluß auf alle Knochen, Muskeln, Faszien Nerven, Organe und Flüssigkeiten und helfen dem Körper, seine Eigenregulationsmechanismen anzusprechen. Das Pferd selbst findet seinen Weg in die Gesundheit, der vom Therapeuten durch seine Behandlungsgriffe wohlwollend und respektvoll unterstützt und begleitet wird.

Häufig ist das Pferd aus seiner Balance gekommen aufgrund Trainings in unphysiologischen Bewegungsabläufen. Aber auch ein ungünstiges Exterieur kann dazu beitragen, dass ein Pferd Schwierigkeiten hat, ein REITpferd zu sein. Darüber hinaus können Stürze, Festliegen in der Box o.ä. dazu führen, dass ein Pferd "aus dem Tritt" kommt und Schmerzen hat.

Neben einer eventuell erforderlichen tierärztlichen Behandlung ist der erste essentielle Schritt, um dem Pferd seine physiologischen Bewegungsabläufe (wieder) zu ermöglichen, eine fundierte osteopathische Befundung und Behandlung, um alle Strukturen wieder in Bewegung zu bringen, alle Flüssigkeiten wieder ins Fließen zu bringen. Darüber hinaus ist zur langfristigen Gesunderhaltung häufig erforderlich, dem Pferd seine physiologischen Bewegungsabläufe (wieder) bewußt zu machen und ihm zu helfen, sich mit und ohne Reiter selbst zu tragen und auszubalancieren.

Das Konzept dieser Ausbildung verbindet sinnvoll und schlüssig die Osteopathie mit ihren vielschichtigen Behandlungsebenen auf Grundlage der Biomechanik des Pferdes in Stand und Bewegung.

Ziele der Pferdeosteopathie sind somit:

Schmerzfreiheit Bewegungsfreiheit (Wieder-)Herstellung eines physiologischen Gangbildes regulativ harmonisches Organ- und Nervensystem entspannter Gemütszustand, Konzentration und Motivation des Pferdes biomechanisch physiologisches Bodenarbeits- und Reittraining durch den Pferdebesitzer mit dem Ziel der Tragkraft, Balance und Losgelassenheit Ausbildungsinhalt:

1. Grundlagen und Prinzipien der Osteopathie

2. Anatomie:

- Skelett

- Muskeln

- Faszien

- Nervensystem

- Organe

3. Biomechanik

- Wirbelsegmente, Schädel, Kiefer, Zungenbein, Extremitätengelenke

- physiologischer Bewegungsablauf der Grundgangarten Schritt, Trab, Galopp

- physiologische Gelenksbewegungen in Genick, Hals-, Brust- und Ledenwirbelsäule, Kreuzbein, Vorhand und Hinterhand entsprechend physiologischer Bewegungsabläufe

- pathologische Bewegungsabläufe: Pass in Schritt und Trab, Pass- und Kreuzgalopp

- pathologische Gelenktsbewegungen in Genick, Hals- Brust und Lendenwirbelsäule, Kreuzbein, Vorhand und Hinterhand

4. Untersuchungstechniken

- Anamnese

- Inspektion im Stand

- Ganganalyse: je nach Problemstellung im Freilauf, an der Longe und/Oder unter dem Sattel

- Palpation der muskulären, faszialen und knöchernen Strukturen

- Dehn- und Reflexteste bzgl. Wirbelsäule und Extremitäten

- Spezifische Prüfgriffe für SSB, Suturen, Kiefergelenk, Zungenbein, Genik, Wirbelsäule, Kreuzbein, Becken, Vor- und Hinterhandgelenke

5. Behandlungstechniken:

Auf der Basis der Anatomie und Biomechanik kommen sowohl strukturelle als auch energetische Techniken zur Anwendung.

- Muskeltechniken zur Detonisation, Dehnung, Kräftigung

- Faszientechniken: Aus-Zieh-Technik, Myofaszial Release

- Osteopathische Techniken: Direkte Technik, Indirekte Technik, Kompression/Traktion, V-Spread, Release der Diaphragmen

Alle Behandlungstechniken erfolgen NICHT über lange Hebel; ebensowenig werden schnelle, kurze Impulse auf die Wirbelsegmente und Gelenke ausgeführt.

Alle Behandlungstechniken werden gelenks- und strukturnah angewendet, mit weichen, sanften Griffen. Dies hat den Vorteil, dass für das Pferd jederzeit die Möglichkeit besteht, auf die Behandlung aktiv zu reagieren, die Behandlungsrichtung und das Behandlungsausmaß zu beeinflussen und den Therapeuten zu den Strukturen zu führen, die für die momentanen Beschwerden ursächlich sind.

6. Spezifische wirbelsäulen- und gelenksbezogene Behandlungskonzepte

7. Leitsymptome und deren mögliche osteopathische Ursachen

8. Indikationen und Kontraindikationen der Pferdeosteopathie

9. Grundlagen der Praxisführung (BWL/Recht)

Alle Ausbildungsinhalte werden ausführlich theoretisch erarbeitet und in der Praxis am Pferd geübt. Die spezifischen osteopathischenTechniken werden zunächst gegenseitig an den Kursteilnehmern geübt, um im Gegensatz zum Pferd die Möglichkeit des verbalen Feedbacks zu geben.

Die Ausbildung gliedert sich in 10 Wochenendkurse, jeweils von Freitag 9.30 Uhr bis Sonntag 15.00 Uhr. Die Kurse finden ca alle 4 Wochen statt, so dass sich eine Ausbildungsdauer von ca. 1 Jahr ergibt.

Die Zeit zwischen den Kursblöcken dient dem Selbststudium der theoretischen Unterrichtsinhalte sowie dem praktischen Üben der erlernten Befund- und Behandlungstechniken. Diese Zeiten des Heimstudiums sind fester Bestandteil des Unterrichtsumfangs. Diese Art der Kursgestaltung hat den Vorteil, dass auf der Grundlage der im Heimstudium erarbeiteten theoretischen Vorkenntnisse an den Kurswochenenden der weitaus größte Teil des Unterrichts im praktischen Fühlen, Befunden und Behandeln, der Blickschulung und dem ganzheitlichen Verknüpfen besteht.

Unterstützt wird der hohe Praxisbezug durch die Kleingruppengröße von maximal 12 Teilnehmern: dies ermöglicht eine "Eins-zu-Eins-Betreuung" eines jeden Teilnehmers bei den praktischen Übungen: jeder Teilnehmer wird individuell bei allen Befund- und Behandlungstechniken in der Methodik und dem Spüren der Strukturen begleitet und unterstützt.

Vorteile auf einen Blick:

Kleingruppen - hoher Praxisanteil - individuelle Betreuung - sanfte, respektvolle Behandlungstechniken - Synergie von Therapie und Gymnastik

Vereinbaren Sie jetzt einen Schnuppertermin!!

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