Katzen-Power

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Unterkategorie - Rund um Dein Tier

Tierart

Details

Adresse
Remscheid

Datum

Datum
04 November, 2017
Start
9.00
Ende
16.00
Datum
05 November, 2017
Start
9.00
Ende
16.00

Katzen-Power

KATZENPOWER DAS Symposium mit Vorträgen von namhaften Katzenexperten rund um wilde Katzen und Hauskatzen

Teilnahmegebühr: 190 € incl. Mittagessen

Ich freue mich sehr, dass bisher folgende Referenten zugesagt haben: PD Dr. Dr. habil. Udo Gansloßer, Verhaltensbiologe und Zoologe Uni Greifswald (www.ganslosser.de) Bekannter Verhaltensbiologe und Zoologe am Zoologischen Institut der Universität Greifswald

Dr. med. vet. Jürgen Kremendahl, MACVSc (medicine of cats) MRCVS (www.dr-kremendahl.de) Tierärztliche Praxis nur für Katzen.

Kristina Peez für den Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia (www.cheetah.org) Züchterin von anatolischen Herdenschutzhunden (Kangals) und hat eine Hündin zur Zucht an den CCF übergeben!

Dr. rer. nat. Dipl. Biol. Christine Thiel-Bender, Natur- und Artenschutzmanagement (www.thiel-natur.de) Ihre Schwerpunkten sind Zoologie, Genetik und Geografie, 10-jährige Erfahrungen in der Katzenforschung (Felidae) Die freiberufliche Biologin ist tätig als Beraterin, Sachverständige und Forscherin an der Schnittstelle von Naturschutz und Wissenschaft. Ihre Schwerpunkte sind Ökologie, Systematik und Biogeografie der Säugetiere sowie die Konzeption und Durchführung von Natur- und Artenschutzprojekten

Dr. med. vet. Christine Arhant, Diplomate für Animal Welfare Science, Ethics and Law, Vetmeduni Wien (www.vetmeduni.ac.at) Veterinärmedizinstudiums an der Vetmeduni Vienna, danach Arbeit in Kleintierpraxen und Dissertation am Institut für Tierhaltung und Tierschutz zu Trainingsmethoden bei Hunden. Abschluss der Dissertation 2008, seitdem Mitarbeiterin am Institut für Tierhaltung und Tierschutz der Vetmeduni Vienna. Seit 2016 Diplomate für Animal Welfare Science, Ethics and Law. Arbeitsschwerpunkte: Haltung & Umgang, Mensch-Tier-Beziehung und präventive Verhaltens- und Tierheimmedizin bei Hund und Katze. Aktuelle Katzen-Projekte: Einfluss von Training auf Transportstress bei Katzen.

Benedikt Hielscher Benedikt Hielscher wurde 1990 in Herren geboren worden und ist im Ruhrgebiet mit einem Parson-Russell-Terrier als Haustier aufgewachsen. 2009 Abi in Bergkamen. Im Anschluss freiwilliges ökologisches Jahr absolviert. Wintersemester 2010/2011 Studienbeginn Sportwissenschaft an der Deutschen Sporthochschule Köln. Bachelor-Abschluß im März 2014. Nach Abschluß des Master of Science in Sportwissenschaft 2016 an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau seit Dezember 2016 ist er eingeschriebener Promotionsstudent an der Deutschen Sporthochschule Köln. Im Bachelorstudium hat Benedikt Hielscher begonnen sich mit dem Einfluss von Hunden auf das Bewegungsverhalten von Menschen zu befassen. Die Masterarbeit war speziell zum Thema Agility. In seiner Promotion beschäftigt er sich mit der Mensch-Haustier-Bindung und deren Einfluss auf das Bewegungsverhalten des Menschen. Naturgemäß liegt der Fokus hier mehr auf der Mensch-Hund-Beziehung. Allerdings wendet er den übersetzten Fragebogen auch auf KatzenhalterInnen an um so weiterführende Studien zu vereinfachen und beschäftigt sich folglich auch mit der Mensch-Katzen-Beziehung.

Mirjam Kirschsieper, Vorsitzende des Katzenschutzprojekt El Capitan animal project e.V.

P R O G R A M M

Samstag, 04.11.2017 ==================

09.15 Uhr Begrüßung

09.30 - 11.00 Uhr PD Dr. Dr. habil. Udo Gansloßer, Verhaltensbiologe und Zoologe Uni Greifswald "Leben mit Handycap - Umgang und Förderung von gehandicapten Katzen" Trotz, oder auch gerade wegen, ihres perfekt angepaßten Körperbaues und Sinnesapparates sind Katzen oft erstaunlich gut in der Lage mit Behinderungen, sei es im Bewegungsbereich, bei eingeschränkter Sinnesleistung oder auch bei Stoffwechselerkrankungen, ihre Lebensqualität zu be- und erhalten. Hier zeigt sich, wo und wie verschiedene Organsysteme einander ergänzen, und zT auch vertreten können.

11.15 – 12.45 Uhr Dr. med. vet. Jürgen Kremendahl, MACVSc (medicine of cats) MRCVS "Katzensenioren und ihre Krankheiten - eine lohnende Herausforderung“ Ältere Katzen werden sehr häufig von Erkrankungen wie chronische Nierenerkrankung, Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus und Arthrose betroffen. Es sollen Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapiemöglichkeiten aufgezeigt werden – auch unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeiten, die dem Katzenhalter selbst zur Verfügung stehen.

12.45 - 14.15 Uhr Mittagspause

14.15 – 15.45 Uhr Kristina Peez für den Cheetah Conservation Fund (CCF) in Namibia „Hunde für Geparden“ Kristina Peez züchtet Kangals und hat dem Cheetah Conservation Fund in Namibia eine Hündin zur Zucht überlassen! Die Nachkommen dieser anatolischen Herdenschutzhündin sollen dazu beitragen, dass die Hirten in Namibia aktiven Herdenschutz betreiben können um ihre Herden effektiv vor Geparden und anderen Großkatzen zu schützen. Farmer, die einen oder mehrere Kangals vom CCF zum Schutz ihrer Schafe und Ziegen bekommen haben, verpflichten sich die Geparde nicht mehr zu töten. Die Verluste gehen Dank der großen Hunde gegen 0, da auch alle anderen Predatoren von der beeindruckenden Erscheinung abgeschreckt werden. Die meisten Wildtiere gehen das Risiko bei einer Auseinandersetzung verletzt zu werden nicht ein. So profitieren durch dieses Projekt die Farmer, die Cheetahs (und andere Beutegreifer) und auch die Kangals, deren Charaktereigenschaften durch ursprüngliche Selektion erhalten bleibt.

16.00 - 17.30 Uhr PD Dr. Dr. habil. Udo Gansloßer, Verhaltensbiologe und Zoologe Uni Greifswald „Vorteile, Nachteile und Mythen rund um die (Früh)Kastration von Katzen“ Die Sexualhormone haben eine Vielzahl von Aufgaben im Körper, speziell in der Verhaltensreifung, aber auch bei Sozialverhalten und räumlichem Lernen. Demgemäß ist ein einfaches Wegschneiden nicht immer und überall problemlos.

17.45 - 18.15 Uhr Mirjam Kirschsieper, Katzenschutzprojekt El Capitan animal project e.V. „Herz über Kopf - Sonne, Strand & Streunerkatzen auf Fuerteventura“ Entscheidungen müssen sein, sind aber nicht einfach zu fällen. Das ist in der täglichen Tierschutzarbeit auch nicht anders als im Alltag oder im Berufsleben. Gerade im Tierschutz geht es allerdings meist sehr emotional zu.Der Tierschutzverein EL CAPITÁN animal project e.V. zeigt Entscheidungen und Problemstellungen im Katzenschutz aus seiner praktischen Arbeit auf der kanarischen Insel Fuerteventura auf.

Ab 18.15 Uhr gemütlicher Ausklang

Sonntag, 05.11.2017 ==================

09.00 - 10.30 Uhr PD Dr. Dr. habil. Udo Gansloßer, Verhaltensbiologe und Zoologe Uni Greifswald "Zusammenhänge von Aufzuchtbedingungen und Spiel auf das Lernverhalten von Katzen" Die Entwicklung von Persönlichkeitstyp und Umweltstabilität, Gesselligkeit und Lernvermögen sind ein plastisches Wechselspiel zwischen Erfahrungen, Umweltbedingungen, An- und Abschalten von Genabschnitten. Demgemäß ist die Vorhersagbarkeit individueller Verhaltensprofile, selbst bei Rassekatzen, nur bedingt und unter Kenntnis der Lebensbedingungen in den sensiblen Phasen möglich

10.45 - 12.15 Uhr Dr. Christine Thiel-Bender, Natur- und Artenschutzmanagement "Servale in der Wildnis & Servale auf der Coach" Der Serval ist eine eher unbekannte Katzenart. Meist lebt er versteckt im hohen Gras der afrikanischen Savanne und ist auf der Suche nach Mäusen, Vögeln und Reptilien. Was wissen wir sonst noch über den Serval? Nicht viel – und das obwohl er auch in der Hauskatzenzucht eine große Rolle spielt. Hybriden zwischen Serval und Hauskatze werden Savannah Cat genannt. Diese eleganten Rassekatzen finden immer öfter ein zu Hause in unseren Wohnzimmern. Dieser Vortrag beleuchtet das Leben der Servale in freier Wildbahn und in menschlicher Obhut.

12.15 – 13.30 Uhr Mittagspause

13.30 – 15.00 Uhr Dr. med. vet. Christine Arhant, Diplomate für Animal Welfare Science, Ethics and Law, Vetmeduni Wien „Vermittlungschancen für Tierheim-Katzen optimieren“ Manche Katzen können innerhalb kürzester Zeit vermittelt werden, andere wiederum bleiben monate- oder sogar jahrelang im Tierheim – doch warum ist das so? Welche Umstände hängen mit der Aufenthaltsdauer im Tierheim zusammen oder verlängern diese sogar? Was für eine Rolle spielt die Haltung der Tiere? Und gibt es Katzen, die von Interessenten eher bevorzugt oder abgelehnt werden? Und die wohl wichtigste Frage: was kann man als Tierheimbetreiber oder Mitarbeiter tun um die Vermittlungschancen der Katzen zu verbessern?

15.15 – 16.45 Uhr Benedikt Hielscher „Die Mensch-Katze-Beziehung in der Praxis – ein anwendungsorientierter Fragebogen“ Die Bindung zwischen Menschen und ihren Haustieren ist ein wichtiger Faktor zum Verständnis der Beziehung zwischen beiden Partnern. Eine gute Versorgung der Tiere ist in der Regel mit einer guten Bindung verknüpft. Thema des Vortrags ist die Vorstellung eines neuen Erhebungsinstruments für den Praxis- und Alltagsgebrauch für Deutschland und erste Ergebnisse der Studie aus der Befragung von Katzenhaltern!

Wir hoffen das spannende Programm findet auch euer Interesse und freuen uns über eure Teilnahme! Wenn ihr teilnehmen möchtet schickt mir gerne eine Mail an info@tiertime.de oder meldet euch unter 0170/8001897

Katzenherzliche Grüße Brita Günther www.tiertime.de


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