Kleines Symposium mit Dr. Udo Gansloßer und Team

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Kleines Symposium mit Dr. Udo Gansloßer und Team

Unterkategorie - Rund um Dein Tier

Tierart

Details

Adresse
Alter Wirt, Bachwörth 2, 83375 Emmering

Datum

Datum
22 Oktober, 2017
Start
10.00
Ende
17.00

Kleines Symposium mit Dr. Udo Gansloßer und Team

Preis pro Person 195,00 EUR ganztägig (genaue Zeiten folgen...)

Anmeldungen bitte nur über www.fellomenal.de.

Stress beim Hund - neue Erkenntnisse für die Gratwanderung zwischen Wattebausch und - da muß er durch -. Oder auch: Von Zwangsmigranten, Obelixen und Eunuchen... Stress wird allgemein als eine Situation betrachtet in der das Anpassungssystem des Hundes überfordert ist, und dadurch dann negative Konsequenzen für Gesundheit und/oder Fortpflanzung entstehen. Diese können durchaus psychischer Natur sein. In unseren Untersuchungen zu verschiedenen Aspekten von Stress und Stressverhalten bei Hunden werden Aspekte der Herkunft, der Persönlichkeit, aktueller Situationen und andere Bereiche betrachtet. Beispielgebend für verschiedene Aspekte werden einige derzeit laufende Studien vorgestellt. Umrahmt werden diese durch einen Überblick über weitere Ergebnisse kürzlich abgeschlossener Arbeiten weltweiter Arbeitsgruppen.

Das Sozialverhalten kastrierter Rüden und Hündinnen im Vergleich zu intakten Hunden Haushunde werden heutzutage aus den verschiedensten Gründen kastriert. Aus ethologischer Sicht kann sich eine Kastration jedoch negativ auf das Sozialverhalten des Hundes auswirken. In unseren Studien zeigte sich, dass kastrierte Rüden und Hündinnen häufig unsicherer und ängstlicher sind als die intakten Hunde. Zudem können kastrierte Rüden attraktiver für intakte Rüden werden, was zu einem hohen Stressfaktor für die Kastraten werden kann. Kastrierte Hündinnen zeigen weniger Sozialverhalten in der Hundegruppe und sie erscheinen weniger gelassen und entgegen dem verbreiteten Irrglauben auch weniger trainierbar zu sein als die Intakten. Dementsprechend sollten Hundehalter sich der Folgen für den Hund bewusst sein und nur zum Wohle des Tieres handeln.

Hunde aus dem Auslandstierschutz - Quo vadis? Hunde aus dem Ausland: sozialverträglich, gesellig und dankbar - so der Mythos. Doch wie sieht es mit der Einpassung hier vor Ort tatsächlich aus? Können Hunde mit einem schlechtem Start im Leben unsere hohen gesellschaftlichen Erwartungen an ihr Verhalten überhaupt erfüllen? Britta Strüwe, Dipl.-Sozialökonomin, hat in ihrer laufenden Untersuchung zu Problematiken bei Hunden aus dem Auslandstierschutz typische Fallbeispiele analysiert, die Aufschluss geben über die Art der Verhaltensschwierigkeiten, den Persönlichkeitsfaktor, den Geselligkeitsfaktor im Bezug auf andere Hunde und gesundheitliche Beschwerden. In dem Für und Wider der Diskussionen um den Auslandstierschutz bieten diese Daten eine Möglichkeit, sachlich potentielle Anpassungsschwierigkeiten und deren Folgen für die Hund-Mensch-Beziehung aufzuzeigen. Zur Diskussion steht, welche Strategie für Tierschutzhunde im Ausland wünschenswert ist.

Aggression als eine Frage der Persönlichkeit Aggression zwischen Hunden kann sich auf viele Arten äußern. Während einige Hunde tatsächlich nur an der Leine so sind, werden andere gebissen, als sie zu einem angeleinten Hund Kontakt aufnehmen wollten, der eigentlich lieb aussah. Für uns ist besonders interessant: Warum reagieren manche Hunde ausschließlich an der Leine aggressiv auf andere Hunde, sind aber grundsätzlich gut verträglich? Diese Untersuchungsgruppe wurde als leinenaggressive Hunde definiert. Warum lassen sich einige Hunde (wenn auch nach einigen Trainingseinheiten) gut an der Leine führen, reagieren aber dennoch aggressiv auf andere Hunde, wenn es zum Kontakt kommt? Diese Hunde bezeichnen wir als Raufer. Mit Hilfe verschiedener Verhaltenstests (Videoanalyse) und zweier Persönlichkeitsfragebögen wurden die ersten 40 Raufer und Leinenaggressive nun ausgewertet und mit einer verträglichen Kontrollgruppe von ebenfalls 40 Tieren verglichen. Dabei zeigte sich, dass die nur an der Leine aggressiven Hunde den verträglichen Artgenossen in vielen Punkten relativ nahe kommen. Allerdings sind sie beim Faktor Impulsivität Spitzenreiter. Die Raufer sind auch impulsiver, als verträgliche Hunde, fallen aber ganz besonders durch eine sehr niedrige emotionale Instabilität auf….


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